Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Organisatoren, d.h. des Deutsch-Polnischen Mediationszentrums am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut sowie des Collegium Polonicum in Słubice laden wir Sie zur Teilnahme an der internationalen Konferenz zum Thema: "Mediation als Methode zur Lösung bi-nationaler Streitigkeiten" ein.


Die Konferenz findet am 7. Juni 2018 statt. Sie fungiert als Forum für den interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch zu den außergerichtlichen Methoden der Konfliktlösung mit bi-nationalem Charakter unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Aspekte.

In Anbetracht des ansteigenden Lösungsbedarfs im Bereich grenzübergreifender bzw. interkultureller Streitigkeiten in den EU-Ländern stellt die Tagung eine geeignete Plattform für die wissenschaftliche Diskussion dar. Dabei sollen insbesondere die Herausforderungen an die alternativen Methoden der Konfliktlösung diskutiert werden, die aus der Intensivierung der internationalen Kontakte sowie der erhöhten Migration der EU-Bürger im Zusammenhang mit den voranschreitenden Prozessen der europäischen Integration resultieren.

Zu den Hauptzielen der Tagung gehören insbesondere:

  • Vorstellung und Besprechung der aktuellen Rechtslage im Bereich der grenzübergreifenden Streitigkeiten sowie der rechtlichen Grundlagen für die Mediationsanwendung bei den Auseinandersetzungen zwischen Subjekten aus Deutschland und Polen unter besonderer Berücksichtigung der Familien- und Wirtschaftsangelegenheiten;
  • Diskussion über die Besonderheiten grenzübergreifender Streitigkeiten sowie über die Anwendung der Mediation als eine alternative außergerichtliche Lösungsmethode zur schnelleren und kostensparenden Streitbeilegung;  
  • Betonung der spezifischen Merkmale bi-nationaler Streitigkeiten sowie Analyse der Relevanz interkultureller Aspekte für die Effektivität des Mediationsverfahrens bei den Streitigkeiten mit grenzübergreifendem Charakter;
  • Etablierung eines internationalen Netzwerkes bestehend aus Institutionen und Organisationen aus dem Mediationsbereich;
  • Popularisierung der Mediation als eine außergerichtliche Methode zur Lösung bi-nationaler Streitigkeiten in der deutsch-polnischen Grenzregion.

Die Tagungsergebnisse sollen die Grundlage für die Ausarbeitung der Konzeption zur Entwicklung einer grenzübergreifenden Einrichtung im Tätigkeitsbereich der bi-nationaler Streitigkeiten bieten sowie die Möglichkeit zur Etablierung einer Expertengruppe darstellen, die über entsprechende Qualifikationen sowie eine erforderliche Ausbildung zur effektiven Durchführung von Mediation bei den Streitigkeiten mit interkulturellem Hintergrund verfügen.


Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die Konferenzsprache ist Deutsch und Polnisch. Alle Vorträge und Diskussionsrunden werden simultan übersetzt.


Das Projekt wird gefördert durch: